Ein Fernlehrgang eignet sich für alle, denen Zeit und Gelegenheit fehlt, vor Ort an einem Lehrgang teilzunehmen. Oft handelt es sich dabei um berufsbegleitende Weiterbildungsmaßnahmen. Fernlehrgänge fallen unter das Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG) und benötigen die Zulassung der Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU).
Fernlehrgang - Allgemeine Informationen
Ein Fernlehrgang eignet sich für Berufstätige, die sich weiterbilden wollen, aber nicht jederzeit Unterrichtseinheiten besuchen können. Der Lehrgang kann meist größtenteils am heimischen Schreibtisch absolviert werden. Dem Teilnehmer wird vom Lehrinstitut Lernmaterial zur Verfügung gestellt. Meist müssen nicht nur die Unterlagen durchgearbeitet, sondern auch Aufgaben gelöst werden, die anschließend vom Fernlehrer korrigiert werden.
Fernlehrgang - Vor- und Nachteile
Wer einen Fernlehrgang belegt, ist frei in seiner Zeiteinteilung und bestimmt selbst das Lerntempo. Fernlehrer korrigieren die Prüfungen und stehen den Teilnehmern mit Ratschlägen und Anregungen zur Seite. Oft ist der Fernlehrgang kostengünstiger als ein herkömmlicher Lehrgang mit Anwesenheitspflicht.
Wer an einem Fernlehrgang teilnimmt, braucht jedoch viel Selbstdisziplin und ein gutes Time Management. Die Abrecherquote ist hoch, da sich viele Fernschüler schlecht selbst motivieren können und Aufwand und Anspruch unterschätzt haben.
Fernlehrgang - Angebot und Spektrum
Es gibt eine ganze Reihe von Anbietern für Fernlehrgänge aller Art. Informieren Sie sich gründlich und fordern vor Vertragsabschluss Probelektionen an. Arbeitet man diese sorgfältig durch, kann man das Niveau des Lehrgangs und den voraussichtlichen Aufwand recht gut abschätzen.
Das Spektrum an Fernlehrgängen ist groß: So lassen sich per Fernlehrgang alle Schulabschlüsse nachholen (Haupt- und Realsschulabschluss, Abitur, Fachabitur), es gibt Techniker- und Meisterlehrgänge, die unterschiedlichsten Sprach- und EDV-Kurse sowie Lehrgänge für berufsspezifische Abschlüsse.