Musterbriefe
Nicht nur in der Geschäftswelt, auch im privaten Bereich zählt oft der erste Eindruck. Dies gilt auch für Briefe – denn auch der Brief ist ausschlaggebend für den ersten Eindruck, den man vermittelt. Manchmal sogar noch wichtiger, da man nicht persönlich anwesend ist, um einen eventuell falschen Eindruck korrigieren zu können. Deshalb ist es oft hilfreich, sich an Vorlagen in Form von Musterbriefen zu halten.
Musterbriefe machen vor allen im geschäftlichen Briefverkehr Angaben dazu, was der Erstkontakt beinhalten sollte. Denn der Brief sollte so aufgebaut sein, dass der Empfänger einen positiven Eindruck von Ihnen oder Ihrem Unternehmen bekommt. Dabei helfen Musterbriefe.
Musterbrief: Wünsche der Kunden beachten
Zunächst sollte man sich im Klaren darüber sein, dass der Empfänger zu jeder Gelegenheit nur überlegt, welche Vorteile er für sich und seine Firma sieht und welche Wünsche erfüllt werden können. Ihm ist es dabei recht egal, welches Wissen Sie mitbringen. Daher sollte der Text kundenorientiert sein. Einfache und prägnante Sätze und eine übersichtliche Gliederung machen den Brief optisch ansprechend und leichter lesbar für den Empfänger.
Musterbrief: Aufbau des Briefes
Ein klare Gliederung mit sinnvollen Absätzen macht den Brief lesbarer. Die Etikette, wie ein guter Brief gegliedert sein sollte, besagt, dass oben links die Adresse des Empfängers zu sehen sein muss. Des Weiteren sollte man das Datum an den rechten Rand setzen und den Monat dabei immer ausschreiben. Nach dem aussagekräftigen Betreff kommt die Anrede. Hierbei kann man gerne auch etwas Abwechslung wagen und vielleicht statt einem „Sehr geehrte Damen und Herren“ auch mal ein „Guten Tag Herr...“ anbringen. Vorschläge hierzu beinhaltet aber jeder guter Musterbrief.
Der Brief selbst ist wie jeder gute Text in Einleitung, Hauptteil und Schluß gegliedert. Bei der Verabschiedung kann man wie schon bei der Anrede auch mal auf das „Mit freundlichen Grüßen“ verzichten und eine modernere Variante wählen.
Musterbrief: Gestelzte Sprache vermeiden
In Briefen ist es oftmals so, dass der Schreiber eine sehr förmliche, fast sogar eine Amtsprache verwendet. Das muss nicht sein, denn der Brief wirkt authentischer, wenn man zum Beispiel statt passiv in aktiv schreibt. Auch lange Schachtelsätze sollte man vermeiden und sich dabei lieber auf kurze Sätze konzentrieren. Vor allem die Substantivierung – also das Umwandeln von Verben in Substantive - trägt dazu bei, dass ein Text aufgesetzt wirkt.
Musterbrief: Rechtschreibung beachten
Ist ein Brief voller Fehler, vermittelt das einen schlechten Eindruck. Daher sollte man den Brief immer in einem Textverarbeitungsprogramm verfassen, das eine Rechtschreibprüfung mit beinhaltet. Zur zusätzlichen Sicherheit sollte jedoch auch noch ein Kollege den Brief gegenlesen.
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